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Quasselstrippe.

Zwar ist die "Heldin" dieses Romans stumm, aber Quasselstrippe ist alles andere als ein Buch zum Thema Behinderung. Es ist die witzige, actionreiche, aber auch ernste Geschichte Rowenas, die in ihrer neuen Schule Probleme mit ihren Mitschülern hat, die ihren Vater unheimlich lieb hat, obwohl er manchmal ziemlich auf die Nervengeht, und die vor allem kein Mitleid will. Denn abgesehen davon, dass sie nicht sprechen kann, ist sie ein ganz normales Mädchen. Und das erzählt Morris Gleitzman in seiner Geschichte so gekonnt, dass man mein Lesen tatsächlich vergisst, dass Rowena "behindert" ist.


Gleich zu Beginn des Buches erfährt man, dass Rowena stumm ist, doch keineswegs taub, dumm oder einfältig. Für Rowena ist es kein Problem, dass sie stumm ist, da es mehrere Möglichkeiten gibt sich zu verständigen. Sie ist Weltklasse im Schreiben, Zeichnn, Zeigen, Nicken, Kopf schütteln, Nase rümpfen und mit den Händen in Zeichensprache sprechen.

Rowena war auf einer Sonderschule, musste jedoch auf eine normale wechseln. Bereits am ersten Tag schafft sie es, sich Feinde zu machen. Sie verteilt in der Klasse Briefe, um sich vorzustellen. Ein Schüler der Klasse, Darryn macht sich daraufhin über ihre Mutter lustig. Da ihre Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist, flippt Rowena aus und stopft ihm einen Frosch in den Mund. Darauf hin schließt sich Rowena im Schulschrank ein. Die Beliebtheit kann sie sich jetzt gleich erstmal abschminken.

Als wären das nicht genug Probleme, muss sich Rowena auch noch mit ihrem Vater rumschlagen. Er hat eine Vorliebe für schrille Cowboy-Hemden und singt in den absolut unmöglichsten Situationen lauthals alte Cowboy-Schnulzen. Von diesen kleinen, jedoch sehr störenden Macken abgesehen, ist er allerdings ganz annehmbar. Am Buffet der Gemeindeversammlung kann er sich ausserdem nicht ordentlich benehmen und das geplante Festessen endet im Chaos einer Schlägerei.

Ein Glück, dass Rowena da noch Amanda hat. Sie ist fast Rowenas Freundin. Rowena soll ihrzuliebe bei der Gemeindeversammlung als Vorzeige-Behinderte präsentiert werden. Doch diese Rechnung wurde ohne Rowena gemacht. Wenn sie sich eines nicht gefallen lässt, dass ist es, sich mit viel oberflächlichem Verständnis und geheucheltem Mitleid in die Behinderten-Ecke abdrängen zu lassen.

Die Geschichte startet sehr ereignisreich. Die Ich-Erzählerin ist witzig, frech und ungewöhnlich.  Das Buch eignet sich sowas für Erwachsene, als auch für Kinder. Das stumme,aber sehr intelligente Mädchen mit dem Vater, der als Obstbauer arbeitet und eine Vorliebe für Countysongs besitzt, sind sehr sympathisch.

11.9.11 17:49
 


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